Campo d'aviazione Sovizzo
Der luftkriegDer flugplatz Sovizzo
Der Erste Weltkrieg erlebte einen enormen Aufschwung der militärischen Luftfahrt. Die Flugzeuge der verfeindeten Mächte wurden zur Geländeerkundung eingesetzt, aber auch für die Bekämpfung gegnerischer Flugzeuge, zur Jagd auf feindliche Truppen und zur Bombardierung von Ortschaften.
Nach den Bombenangriffen auf Recoaro, Valdagno, Schio und Vicenza im Jahr 1916 sah die Führung ein, dass die eigenen Linien und die Bevölkerung besser vor dieser neuen schrecklichen Waffe geschützt werden musste.
Und so wurde ab Ende 1916 auch im Rücken der Ortogonale 1 in Trissino im unteren Agnotal ein Flugplatz eingerichtet. 1917 folgten zwei weitere: Castelgomberto und Sovizzo. Die ersten beiden blieben bis zum Ende des Krieges aktiv. Auch französische Flugzeuge waren dort stationiert.
Die Startbahn und die Kommandantur wurden in La Vecchia eingerichtet. Die Piloten lebten dort oder in den Landhäusern von Sovizzo. Zum Flugplatz gehörten etwa zehn Hangars zum Unterstellen der Flugzeuge.
Zum Schutz des Personals wurden in der Nähe zwei Unterstände im Fels angelegt.
Von diesem Flugplatz aus startete am 20. Februar 1918 Hauptmann Natale Palli mit mehreren Maschinen seines Geschwaders, um den Bahnhof von Innsbruck zu bombardieren.
Im Mai 1918 verursachte eine Überschwemmung des Onte schwere Schäden an der Startbahn, so dass der Flugplatz Sovizzo geschlossen werden musste. Die Flugzeuge wurden nach Castelgomberto verlegt.
