Campo d'aviazione Castelgomberto
Der luftkriegDer flugplatz Castelgomberto
Der Erste Weltkrieg erlebte einen enormen Aufschwung der militärischen Luftfahrt. Die Flugzeuge der verfeindeten Mächte wurden zur Geländeerkundung eingesetzt, aber auch für die Bekämpfung gegnerischer Flugzeuge, zur Jagd auf feindliche Truppen und zur Bombardierung von Ortschaften.
Nach den Bombenangriffen auf Recoaro, Valdagno, Schio und Vicenza im Jahr 1916 sah die Führung ein, dass die eigenen Linien und die Bevölkerung besser vor dieser neuen schrecklichen Waffe geschützt werden musste.
Und so wurde ab Ende 1916 auch im Rücken der Ortogonale 1 in Trissino im unteren Agnotal ein Flugplatz eingerichtet. 1917 folgten zwei weitere: Castelgomberto und Sovizzo. Die ersten beiden blieben bis zum Ende des Krieges aktiv. Auch französische und englische Flugzeuge waren dort stationiert.
Villa Piovene da Porto wurde zum Sitz des Kommandos der XVI. Fliegergruppe. Auch die Piloten des großen Flugplatzes mit seinen 16 in die Praderia gesetzten Hangars wurden dort untergebracht.
Am 27. November 1918 besuchte König Viktor Emanuel III. die Truppen und verlieh Tapferkeitsmedaillen an die französischen und englischen Soldaten, die auf der Startbahn des Flugplatzes in der Praderia Aufstellung genommen hatten.
