Trincee
Die luftangriffe
Im Frühling 1916 führten die militärischen Baubehörden auch in der Contrada Busellati umfangreiche Befestigungs- und Straßenbauarbeiten durch, obwohl die Front tief ins Gebiet von Trient gerückt war.
Am 15. Juni desselben Jahres verloren neun Zivilarbeiter auf der Baustelle ihr Leben bei einem der ersten Luftangriffe, die von den Österreichern im Rahmen der Strafexpedition durchgeführt wurden.
Im Februar 1917 fanden in diesem Gebiet umfangreiche Arbeiten zum Bau einer dritten Verteidigungslinie statt, die sich quer durch die Täler von Leogra und Agno ziehen sollte.
Ab dem Frühling des Jahres 1917 gehörten die beiden Bollwerke dieser Linie gemäß den Richtlinien des Generalstabschefs zur strategischen Linie Ortogonale 1. Gegen Ende des Krieges wurden sie mit Artillerie kleinen und mittleren Kalibers und mit Schutzräumen ausgestattet.
